sura me – über mich – su me – about me

photo by Carlo Pizzinini: Die Teufelskralle – l’artiglio del diavolo

Michil è n’inom ladin; iö sun n ladin.
Michil ist ein ladinischer Name; ich bin Ladiner.

Meine wahre Leidenschaft ist die große, weite Welt. Ich sehe mich gern um in der Welt, lerne neue Kulturen und neue Orte kennen. Ich wandere herum und schaue mir die Welt dabei an. Manchmal betrübt mich, was ich sehe, und ich werde traurig. Denn diese Welt scheint mir eine etrhekrev lteW zu sein. Mitten in den Dolomiten aber, zusammen mit Giovanna und meiner Familie, bin ich glücklich. Worin meine Kraft besteht? Darin, dass ich einer aus den Bergen bin! Und das soll Kraft sein? Wie auch immer, dass ich hier leben darf, ist für mich ein großes Glück. Eine wahre Labsal für die Seele ist es, sich in eine Hütte in den Bleichen Bergen zurückziehen und mit der geliebten Partnerin über Projekte für “unsere” Kinder in Tibet reden zu können.
Ich liebe die Stille. Allerdings nicht dann, wenn ich Musik höre. Rock mag ich  hämmernd laut, hart und klar. Früher mal war ich ein militanter Punk. Doch je mehr Zeit vergeht, desto besser gefällt mir die raffinierte, die weniger aggressive Musik. Es ist kein Zufall, dass ich Frank Zappa für einen Musiker der Extraklasse halte. Und ein Stück wie “Crëuza de Ma” des Liedermachers Fabrizio de André wühlt mich innerlich zutiefst auf.
Ich bin Wirt und trinke Wein. Mich begeistert der Tourismus, der einmal war. Und der Tourismus, wie ich ihn gerne hätte: Leichter, sanfter, weniger markant und verletzend. Und vor allem: so angelegt, dass er auf lange Sicht Profit bringt. Und zwar für alle. Nicht nur für eine Handvoll Glückspilze wie mich, die zufällig ein Restaurant haben oder ein paar Betten zu vermieten.
Gern bin ich mit unseren Gästen zusammen, mit diesen Reisenden im Geiste: um zu lernen, zu diskutieren, auch um zu streiten, genau. Denn Sie müssen wissen, dass ich kein einfacher Typ bin. Ich werde furchtbar wütend, wenn ich die Motorräder unsere Pässe hinaufröhren höre und wie sie mit 150 Sachen in der Stunde den Frieden der Rehe und auch den unseren zerreißen. Ich rege mich ziemlich auf, wenn alte Gebäude abgerissen und statt dessen moderne Scheußlichkeiten aufgebaut werden. Ich bin gegen Weihnachtsbeleuchtung zu Maria Himmelfahrt. Mich stört die Verschwendung. Die Trennung zwischen italienischen und deutschen Schulen finde ich unerträglich. Extremismus mag ich nicht, weder links noch rechts. Ich komme mit allen gut zurecht, mit Italienern, Deutschen, Indern und Brasilianerinnen. Na, das war ein kleiner Witz. Doch ich bin gegen das Gutmenschentum, und das ist kein Witz. Ich bin für das Gleichgewicht der Dinge, was sich leicht anhört, aber offenbar so leicht nicht ist. Ein bisschen gesunder Menschenverstand in der Politik, darüber würde ich mich freuen. Und etwas mehr Respekt – für uns, für die anderen, für die Natur. Was alles andere betrifft, so können die Menschen meinetwegen auch mit einem Papagei auf dem Kopf durch die Gegend spazieren oder den Fröschen ein Gute-Nacht-Lied vorsingen. Freiheit muss sein.
Die Politik sollte die Leitlinien der Wirtschaft vorgeben und dabei die Interessen der Gemeinschaft über die der Privatleute stellen, nicht umgekehrt, wie es bei uns Südtirol geschieht. Ich bin kein Politiker aus Berufung. Und erst recht bin ich kein Diplomat, der um jeden Preis den Konsens sucht. Ich habe da meine eigenen Ideen, obwohl ich mir nicht einbilde, über die absolute Wahrheit zu verfügen, ganz im Gegenteil. Tag für Tag versuche ich, etwas zu verändern, denn mir ist klar geworden, dass man immerhin ein kleines Stück Welt ändern kann und muss. Es geht, wenn ich bei mir, bei wir bei uns anfangen. Denn wer sich nicht wandelt, der verwandelt sich in Dolomitgestein.
Giulan, Danke, dass Sie mich gelesen haben. Wenn Sie darauf bestehen, können Sie mich auch wählen. Ich habe in dieser Wahl keine persönlichen Interessen, sondern möchte mich nur ein bisschen mehr für die anderen einsetzen – das heißt, für uns, und für die Natur der Dinge. Und für die Dinge der Natur.

Michil Costa, Dolomites (die einzigen und wahren).

Michil è n’inom ladin; iö sun n ladin.

La mia vera passione è il grande mondo; mi piace guardarmi intorno, conoscere culture e posti nuovi. Mi piace passeggiare e lo guardo come gira, questo mondo; a volte mi rammarico, e sono triste. Mi sembra un  uNiVeRsO sToRtO.  In mezzo alle Dolomiti però, insieme a Giovanna e alla mia famiglia sono felice. La mia forza? Sono uno di montagna. –bella forza…- comunque sia, abitare qui è una grande fortuna; poter rintanarsi in un rifugio in mezzo ai Monti Pallidi e parlare con la persona che si ama, dei progetti per i “nostri” bambini in Tibet, questa sì che è una gioia dell’anima.
Amo il silenzio. Ma non quando ascolto musica. Il rock lo voglio a volume alto, duro e puro. Nei tempi che furono ero militante punk. Più passa il tempo però, più  mi piace la musica meno violenta, più raffinata. Frank Zappa per esempio, e non a caso, lo trovo straordinario. Sconvolgente è la bellezza di “Crëuza de Ma” di F.De Andrè.
Faccio l’oste e bevo vino. Mi appassiona il fu-turismo. Il turismo che fu. E che io desidererei ci fosse: Più leggero, soave, meno incisivo e meno trasgressivo, e soprattutto: che porti profitto a lungo termine. Per tutti. Non solo per i fortunati, come me, che hanno la possibilità di avere un ristorante o dei letti da vendere.
Mi piace stare con gli ospiti, viaggiatori dell’anima: per apprendere, discutere, anche litigare. Già, perché sapete, non sono mica un tipo facile, io. Mi arrabbio quando sento le moto salire i passi a 150 all’ora, rovinando la pace ai caprioli e a noi, mi innervosisco quando buttano giù le case storiche e ci piantano le schifezze; sono contro gli alberi di natale a Ferragosto. Mi da fastidio lo sciupìo delle cose. Non sopporto la divisione tra scuole italiane e tedesche. Non mi piacciono gli estremismi di destra e nemmeno quelli di sinistra. Io sto bene con tutti, italiani, tedeschi, indiani, e brasiliane; scherzo. Ma non sono per il buonismo; non scherzo. Sono per l’equilibrio delle cose. Sembra facile; ma sembra non lo sia. Un po’di buon senso, questo vorrei. E un po’più di rispetto, per noi, per gli altri, per la natura.
Poi, per me, uno può anche passeggiare con un pappagallo in testa o cantare la ninnanna ai rospi.
Dovrebbe essere la politica a dare le direttive all’economia, prediligendo gli interessi della comunità a quelli dei privati, e non viceversa come succede da noi in Südtirol. Non sono un politico per vocazione. E non sono un diplomatico che cerca i consensi a ogni costo. Ho delle mie idee. Mica ch’io pensi di conoscere la verità, tutt’altro. Giorno per giorno provo a cambiare; perché mi rendo conto che un piccolo pezzo di mondo si può e si deve cambiare. Iniziando da me, da noi si può fare. Perché chi non cambia si trasforma in pietra dolomitica.
Giulan, grazie per avermi letto. E se proprio insistete potete anche votarmi; non ho interessi personali, voglio solo impegnarmi un poco di più per gli altri, cioè per noi, e per la natura delle cose; e delle cose nella natura.

michil costa, Dolomites (le uniche e originali)

Michil Costa, geboren  in Bozen am 8.12.61,

wohnaft in Corvara, Val Badia, Dolomiten

Naturmensch

Betreiber mit Familie des Hotel La Perla in Corvara, www.hotel-laperla.it

1977-1980 Berufsschule in Bozen

1978-1980 meine Rock-Periode:

Disc-Jockey in verschiedenen Orten,
London, wenig studiert ab und zu gearbeitet
Mike’s Rock Shock im Radio

1980 Eröffnung der „Stüa de Michil“, 1. Gourmet-Restaurant in Val Badia

2000 90/100 (3 Gabeln) im Gambero Rosso. (top-ten in Italien)

2000 2 Sterne im Veronelli-Führer

2003 erster Michelin-Stern

Seit 1997 Präsident der Maratona dles Dolomites, www.maratona.it

seit 2007 mehr als 20.000 Anfragen für jede Ausgabe. 8.500 verfügbare Plätze
seit 2003 6 Stunden TV-Direktübertragung auf RAI 3

1997 Gründung des Internetproviders, www.altabadia.it

2002 Gründung der „Cavalieri del Sassicaia“, www.sassicaia.it

2003 wurde der Erlebnis-Weinkeller Mahatma Wine eröffnet, www.mahatmawine.it

2005 Beitritt als erstes Hotel in Südtirol in der renommierten Luxus-Hotelgruppe Small Leading Hotel of the World

2005 Gründung von Vitae, erster Betrieb in Südtirol zur Herstellung Topqualitäts-Kosmetikprodukte, www.vitae.it

2005-2008 Präsident der Union Generela di Ladins dla Dolomites, Dachorganisation der Ladinischen Kulturvereine (Union di Ladins) in den Dolomiten. Die Union Generela ist auch Herausgeberin der einzigen Ladinischen (Wochen)Zeitung, der „Usc di Ladins“ www.lauscdiladins.com. Die „Usc di Ladins“ (Die Stimme der Ladiner) ist das einzige Medium, das (die faschistische Dreiteilung überwindend) alle Ladiner der Dolomiten berücksichtigt.

2006 Auszeichnung „bester Weinkeller Italiens“

2006 Gründung der Onlus Stiftung „Costa Family Foundation“ www.costafoundation.org

2008 Kandidat in der Liste Verdi-Grüne-Vërc/Bürgerliste

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Michil Costa, nato a Bolzano, l’8.12.1961,

residente a Corvara, Val Badia, Dolomiti

uomo di natura

gestore con la famiglia dell’Hotel La Perla in Corvara, www.hotel-laperla.it

1977 al 1980 scuola alberghiera professionale a Bolzano

1978 al 1980 vivevo il rock:

Disc-jockey in diverse località,
Londra, studiato poco, lavorato ogni tanto
Mike’s Rock Shock nella radio

1980 apertura della “Stüa de Michil”, 1° Gourmet-Restaurant in Val Badia

2000 90/100 (3 forchette) nel Gambero Rosso. (top-ten in Italia)

2000 2 stelle nella guida Veronelli

2003 prima stella Michelin

dal 1997 Presidente della Maratona dles Dolomites, www.maratona.it

dal 2007 oltre 20.000 richieste per ogni gara. 8.500 posti disponibili
dal 2003 6 ore di diretta Tv su RAI 3.

1997 fondazione dell’internet provider, www.altabadia.it

2002 fondazione dei „Cavalieri del Sassicaia“, www.sassicaia.it

2003 inaugurazione della cantina vini Mahatma Wine, www.mahatmawine.it

2005 1° albergo del gruppo Small Leading Hotel of the World in Südtirol

2005 fondazione di Vitae, prima azienda sudtirolese di cosmetici di alta qualità, www.vitae.it

2005 al 2008 presidente della Union Generela di Ladins dla Dolomites, associazione tetto delle unioni dei Ladini. La Union Generela è anche l’editrice del settimanale “Usc di Ladins” www.lauscdiladins.com. La “Usc di Ladins” (la voce dei Ladini) é l’unico media che tiene in considerazione tutti i ladini (che hanno subito l’ingiusta tripartizione fascista)

2006 fondazione della Onlus „Costa Family Foundation“, – aiutiamo bambini esuli tibetani in India. Inizio costruzione di una casa-alloggio gennaio 2008 -

2006 „miglior cantina vini d’Italia“

2008 candidato nella lista Verdi-Grüne-Vërc/liste civiche