Il richiamo segreto della Maratona dles Dolomites

“Unica, perché anche la 29esima edizione, in programma domenica prossima vedrà al via oltre 9 mila concorrenti provenienti da tutto il mondo. Novemila e più ciclisti  che per partecipare hanno già vinto due durissime gare: quella dell’iscrizione, che avviene a sorteggio tra le oltre 30 mila domande di partecipazione giunte al comitato organizzatore, presieduto da Michil Costa, e quella per presentarsi in piena forma sulla linea di partenza di la Villa in Badia.” …20150629101708524_0001La Stampa, 29/06/2015

Closed-road cycling, healing the Dolomites

“One of the more colourful characters taking part in yesterday’s event was Michil Costa who was riding his lovingly-restored, 120-year-old penny farthing. Costa, the owner of an eco-friendly hotel in Corvara who has been involved in the organisation of the Maratona since 1997, believes the Dolomites – a Unesco World Heritage Site – should be “healed” by the regular banning of motorised traffic. He has a “dream that within the next four to five years”, every day will be Bike Day in Alta Badia, with motorised traffic banned from its mountain roads for a few hours seven days a week.

Costa acknowledges that this idea has the support of “only 15%” of his fellow hoteliers, but says it was the same when the Maratona started. “Now all the businesses love the Maratona because it directly results in 80,000 overnight stays every year. And the Sellaronda Bike Day has also become a tourist attraction in its own right” he says.”

Read the whole article here : TheGuardian.com
f18a © freddy planinschekcopyright Freddy Planinschek

Prendiamoci un po’ di silenzio

In questo frastuono continuo. In questo rombare di notizie, tragedie, affanni. In questo transitare di esseri umani in mare. E di veicoli in ogni dove, così in cielo come in terra.  In questo esplodere di guerre. In questo ammasso di sofferenze e grida di dolore che lambiscono le nostre esistenze senza scalfire i nostri cuori. In questo fragore digitale, il silenzio appare come una necessità, un bisogno della mente e dei sensi. Non per mero riparo, fuga, devianza. Per cercare piuttosto, di ricomporre l’essere esteriore con quello interiore. Abbiamo bisogno di ricreare un equilibrio in noi stessi per ascoltare di nuovo. E non vivere nel putiferio dell’alienazione. Il silenzio è come il digiuno. Il digiuno di cui parlava Langer, ad esempio. Oggi sembra che le cose non tornino più, sembra che il significato delle cose, anche le più semplici, sia smarrito nel rumore quotidiano. Nonostante le nostre conoscenze, esperienze, studi, incontri, avventure accumulate, Facebook e twitter e relazioni virtuali, sembra di non sapere, soprattutto non sapere più cosa fare. Stop. Fermiamoci. Aspettiamo. Usciamo dagli automatismi, dalla meccanicità del quotidiano. Prendiamoci il silenzio, la libertà di essere silenziosi. IMG_0629_GWSì, ci vuole un bel coraggio. Oggi, però, il silenzio può essere salutare. Continua a leggere

Dal Sellaronda al Passo delle Erbe: pane, bici e salite

Oggi il Sellaronda – in bici, solo per le bici – compiva dieci anni. Dal 2015 raddoppia: il prossimo giro del velodromo dolomitico scatterà domenica 13 settembre. Intanto, domenica prossima, nascerà il Borz Plose Bike Day, un’altra giornata per sole biciclette: è il Passo delle Erbe (che, a quota 2003, unisce la Val Badia e la Val d’Isarco), un circuito ad anello (61,8 chilometri), partendo da Antermoia, Luson, San Pietro (Val di Funes) e Sant’Andrea. Traffico chiuso dalle 9.30 alle 15. Si può cominciare e finire – consigliato il senso orario – dove si vuole, quando si vuole, se si vuole. Senza pagare. E come testimone della giornata: Maria Canins.

Leggi tutto l’articolo: Dal Sellaronda al Passo delle Erbe: pane, bici e salite

81B_1182

photo credits: inGamba

Twelve months of happiness

859730-bigthumbnailHappiness is part of being human. It’s a feeling. Neither luck nor material affects can influence happiness. Happiness comes as it pleases. You need quick reflexes to pluck it out of the air as it flitters by your heart.
Here are twelve tips to help you embrace happiness. One for each month.

  1. Accept
    Everything happens for a reason. Which isn’t the same as saying: shut your eyes to social injustice and land consumption, the two most worrisome problems on the planet. Don’t be ashamed if things don’t go as planned: at least you gave it a try. Next time will be better.
  2. Be positive
    Sometimes, some of our guests tell me about their bad experience in a famous restaurant. I don’t listen to them: negative thoughts create negative energy. Optimism doesn’t depend on facts, but on perceptions and expectations.  Today will be better than yesterday and tomorrow will be better than today. Every change, for me, is a challenge. I’ve erased negative words from my active vocabulary. Instead of saying “I’m stressed”, I prefer to say “I’ve got a lot on my plate right now”. I won’t speak of general problems, but specific challenges or opportunities.
  1. Forget
    To truly experience the present, I shouldn’t begrudge what happened in the past. I’m often the object of criticism for my radical stance. I’m not offended, quite the opposite actually: I listen and forget about it. Forgetting means shaking off negative feelings which stop us from obtaining true happiness. Hate is a feeling. The act of hating stops us from feeling accomplished. Shrug off your grudges and stop hating.

Continua a leggere

Zu viel Werbung, eine Beleidigung für meine Intelligenz

sassonger audiSie bohrt sich in unseren Kopf wie ein Holzwurm. Gräbt ihre Tunnel in unsere grauen Zellen wie ein unermüdlicher Maulwurf und schafft sich immer mehr Platz, zwanghaft und ohne Pause. Manchmal bemerken wir sie gar nicht, dabei bearbeitet sie unsere Psyche mit dem Ziel, unser Kritikvermögen auszuschalten, unsere Meinung zu beeinflussen. Sie kann nervig sein, aggressiv, provokant. Sie kann auch verführen mit all ihrem falschen Glimmer. Wir nutzen sie, wir mögen sie mal mehr, mal weniger, doch wir brauchen sie auch und wir alle werden von ihr in unseren täglichen Entscheidungen beeinflusst.

Die Werbung ist nichts, was es erst seit unserer Generation gäbe. Schon vor 2000 Jahren in Pompeji wurde die Bevölkerung mittels Werbung dazu aufgerufen, für einen bestimmten Kandidaten zu stimmen. Doch erst mit der industriellen Revolution wurde Werbung zum Masseninstrument. Mit der Unterstützung von Psychologen, Grafikern, Regisseuren werden immer raffiniertere Kommunikationstechniken entwickelt. Die Pop Art produziert Kunst in Serie, mit dem Ziel, den Menschen als Konsument darzustellen. Kunst ist kein Eliteprodukt mehr, sondern wird massentauglich.

Continua a leggere

Europa, Sklave der Usa

Nichts hat sich geändert. Noch gibt es viel zu wenige Initiativen in Sachen Gemeinwohl und Vernunft. Nie nützen wir das bisschen Intelligenz, das dem Homo Sapiens geblieben ist. Nie betrachten wir die Zukunft mit einem Hauch von Besonnenheit. Das einzige, was die Politiker in Europa (und leider nicht nur dort) zu interessieren scheint, ist ihre eigene Gier nach Macht, Geld und Kontrolle zu stillen – ohne Rücksicht auf Verluste. Nur mit Schrecken können wir auf dieses schändliche Abkommen blicken, das sich hinter dem arroganten und anmaßenden Titel TTIP verbirgt (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft). Dieses Abkommen, das in Italien mit dem berühmten „Sbloccaitalia“ zusammenfällt, sollte theoretisch den freien Handel zwischen UE und USA fördern, ist aber in Wirklichkeit eine Vereinbarung zwischen Machthabern, die hauptsächlich dazu dient, Europa an die amerikanischen Standards anzupassen. Sprich, es sollen Gesetze erlassen werden, um in Europa all das zu legalisieren, was in den USA bereits möglich ist. Frei Bahn dem Hormon-Fleisch! Mit Vollgas dem Schoß der Erde so viele fossile Brennstoffe wie möglich entreißen, so wie es der Petro-Industrie vorschwebt! Guten Appetit mit genetisch modifizierten Nahrungsmitteln! Und los geht’s mit der industriellen Landwirtschaft, die mit Pestiziden und Erdöl-Derivaten arbeitet – der normale Bauer hat da natürlich nichts mehr auszurichten. In Amerika dient der Großteil der Landwirtschaftsfläche nicht dem Anbau von Lebensmitteln für den Menschen, sondern dem Anbau von Futtermitteln für die Tiere, Soja und Mais. Tiere, von denen wir uns natürlich ernähren. Es ist wirklich deprimierend, wie sehr unser Europa-Abgeordneter Herbert Dorfmann – ganz klar ein echter Durnwalder-Jünger und frei von jeglicher ökologischer und demokratischer Vernunft – dafür ist, sämtliche Türen für alle möglichen leichtfertigen Privatisierungen, Liberalisierungen, Vereinheitlichungen und Standardisierungen zu öffnen. Eine Öffnung, die ein schon krankes System noch kränker machen wird, die aber als „Business vor Ort“ verkauft wird und die allein dazu führen wird, dass Normen in Sachen Umwelt, Gesundheit und Arbeitsmarkt festgelegt werden. 
VI.5-brasilien-ernte-rekord-1-648x388

Noch nicht schlimme genug? Bitte sehr: Wie kann ein Politiker aus unserem Land ein Abkommen unterstützen, das es der Industrie leichter macht, mit Wasser und Bildung Geld zu verdienen? Sollten Wasser und Bildung nicht Gemeingüter sein, für jeden zugänglich? Joseph Stiglitz, der amerikanische Nobelpreisträger für Wirtschaft, behauptet, dass solches Abkommen zu verminderten Garantien und fehlendem Verbraucherschutz führen wird. Und als ob das noch nicht reichte, werden große Unternehmen dank eines hinterhältigen, verantwortungslosen Mechanismus dazu in der Lage sein, einen Staat zu verklagen, wenn dessen Gesetze ihre Gewinne schmälern. Und wir sprechen hier nicht von bereits erzielten Gewinnen. Wir sprechen von Gewinnerwartungen! Die Tragik des Abkommens liegt darin, dass es nicht rückgängig gemacht werden kann. Bei jeder Änderung müssen sämtliche beteiligten Partner zustimmen. Und einzelne Staaten können aus einem Pakt, den die UE abgeschlossen hat, ohnehin nicht austreten. Die TTIP ist eine einzige große Falle, ein abscheuliches und inakzeptables Abkommen für die europäischen Demokratien, unsere italienische eingeschlossen. Manche behaupten ja, dass die nächste Entwicklungsstufe des menschlichen Gehirns die ökologische Intelligenz sei. Davon ist bisher leider nichts zu erkennen. Continua a leggere