Umweltschützer protestieren gegen Straße ins Antersasc-Tal

Ungeladene Gäste sind gestern beim traditionellen Sommerfest der SVP Ladinia am Würzjoch aufgetaucht.

Rund 150 Umweltschützer um den Gadertaler Hotelier Michil Costa, den Grünen-Landtagsabgeordneten Hans Heiss und die Grünen-Vorsitzende Brigitta Foppa protestierten gegen den Bau der Straße nach Antersasc.

Dabei trug die Gruppe, die als Trauermarsch übers Würzjoch zog, eine kleine Truhe mit sich.

„Wir wollten symbolisch das Antersasc-Tal zu Grabe tragen“, erklärte Costa gegenüber der Sonntagszeitung „Zett“.

Der geplante Bau eines Forstweges ins Tal ist kürzlich bekannt geworden.

Die Alm von Antersasc befindet sich am Fuße der Puez-Gipfel im Naturpark Puez Geisler und liegt damit im Gebiet des UNESCO-Weltnaturerbes.

Gestern kam es nun zu einem diesbezüglichen Streitgespräch zwischen dem Grünen-Unterstützer Costa und Landeshauptmann Luis Durnwalder. Während Costa die „Zerstörung des Tales“ anprangerte, erklärte Durnwalder, dass die Almen bewirtschaftet und deshalb auch erschlossen werden müssten.
 

Michil Costa, Zett – 08 agosto 2010

6 pensieri su “Umweltschützer protestieren gegen Straße ins Antersasc-Tal

  1. Auch ein unter dreifachen Schutz stehendes Tal braucht Pflege und Instandhaltung seitens der Eigentümer, um das ökologische Gleichgewicht aufrecherhalten zu können. Ich möchte hier auf diesem Wege den Bericht der Mechtild Rössler, Direktorin für das Zentrum des Weltnaturerbe der Unesco in Paris zustendig für Kultur und Naturwunder in Europa und Nordamerika. Sie Schickt volgende Anmerkung die ich hier veröffentlichen werde: Auf die Anfrage ob wegen des Baus des Traktorweges auf Antersasc das Gebiet aus dem Naturkulturerbe ausgeschlossen werden würde oder gefährdet sei schickt Sie folgenden Komentar in schriftlicher Ausführung: Zitat : Dieser Eingriff betrifft nicht das Ökosystem daher handle es sich um keine so gravierenden Eingriff dass es zu einem Ausschluss aus dem Unesconaturerbe kommen wird. Ebenso steht im Managementplan des Naturparkes der Alm Antersasc zu Rettung des Kleinbiotopes unterhalb der Hütte, Zitat: Eine Revitaliesierung wegen der Austrocknung des Biotopes wird empfohlen, eine Baggerung durchzuführen, um die durch die Letze Trockenheit hervorgerufene Austrocknung des Biotopes zu verhindern .

    Auf diesm Weg möcht ich noch allen die eine so grosse Sorge um meinen Besitz haben oder hatten recht herzlich danken und bin froh dass es so viele Menschen gibt die sich so tatkräft um unsere Natur kümmern und sorgen.

    Ebenso danke ich den Herrn Costa Michil für den großen Einsatz den er für den Erhalt unsrer Natur und Umwelt leistet.

    Man sollte sich im Gadertal generell darüber Gedanken machen ob alle Infrastrukturen die bis noch vor kurzen ( 2010) den Weltnaturerbe entsprechen, und umweltkonform sind.

    An alle Porsche und Ferrarifahrer dieses Tales möcht ich appelieren sich aus den Natur und Umweltschutz herauszuhalten, denn ihnen fehlt jede Berechtigung hier mitzureden. Es ist übrigens ein denkbar eigenartiges Verhalten sich in Sachen einzumischen wo es sich um Privateigentum handelt. Man geht ja auch nicht her und bevormundet jeden Hotelier wie er sein Hotel zu bauen hat oder wie er seine Gäste zu bewirten hat. Man sollte doch etwas mehr Respekt vor Privatbesitz haben.

  2. Sehr geehrter Herr Hellweger,

    vielen Dank für Ihr Schreiben.
    Möchte mich dafür entschuldigen wenn ich, wir, Sie irgendwie verletzt haben.
    Es war nicht meine oder unsere Absicht dies zu tun.
    Ich versuche immer großen Respekt vor Menschen zu haben. Ich respektiere
    mich selber, die Menschen und die Natur. Sollte Sie das Gefühl gehabt haben
    dass ich das nicht getan habe, dann möchte ich Ihnen aus offenem Herzen
    sagen: doch, ich respektiere Sie sehr.
    Sie haben bestimmt recht wenn Sie sagen dass man sich im Gadertal generell
    darüber Gedanken machen soll ob alle Infrastrukturen umweltkonform sind.
    Kann Ihnen sagen: nein, das sind sie nicht. Viel zu viel wird immer noch
    gebaut, viel zu viel wird in nächster Zeit gebaut werden. Ich selbst, obwohl
    oder vielleicht genau weil ich, zusammen mit meiner Familie, Hotelbesitzer
    bin, kritisiere oft die Vorgansweise der Gastwirte.
    Corvara hat sich nicht gut entwickelt. Ja, wir arbeiten viel, verdienen gut,
    aber lassen Sie sich nicht täuschen: Es ist nicht alles Gold was glänzt.
    Mein Vater hat das Hotel gebaut, wir hatten Erfolg. Damals aber, nach dem 2.
    Weltkrieg, ja, das waren andere Zeiten. Man musste investieren, produzieren,
    die Arme hochkrämpeln und bauen, bauen, bauen. Wir hatten Glück. Der
    Tourismus boomte. Man sollte aber ab jetzt nachdenken, man sollte nicht mehr
    auf Teufel komm raus alles ausnützen. Man muß zurückschrauben, es geht nicht
    anders. Aus liebe zur Natur. Aus liebe zu unserer Arbeit.
    Sie haben das schönste Plätzchen der Welt, es so zu erleben ist ein Traum.
    Ein wahres Juwel. Ich habe nichts gegen Ihnen, ganz im Gegenteil, ich
    schätze Sie weil Sie bestimmt ein sensibler Mensch sind. Auch habe ich
    nichts gegen die Bauern, leisten sie doch eine großartige Arbeit, für uns
    alle.
    Ich war nur stinksauer und verärgert als ich gesehen habe wie mit Antersasc
    umgegangen wird. Es handelt sich um die Vorgansweise. Natürlich soll und muß
    ein Traktor rein, natürlich, soll und darf sich der Besitzer um sein Gut und
    Haben kümmern. Wär noch schöner. Es ist aber der Modus. Der nächste Schritt
    könnte eine Asphaltierung zwischen Pedraces und Longiarü sein. Wär doch schade! Wo eine geteerte Straße ist, da sind auch Autos. Es ist so!
    Schlimm haben es die Hoteliers getrieben, -zum Glück sind sie nicht im
    Naturpark- schreckliche Bauten: im wahren Pornoalpin-Styl. Doch: die Baukommissionen müssten wohl sagen wie man bauen soll, das ist ja das
    schreckliche daran: jeder baut wie es ihm gefällt. Über Geschmack diskutiert
    man nicht? wohl: soll man! Rote Dächer haben hier nichts zu suchen, und auch
    nicht Marmor aus Carrara!
    Einst war ich Porschefahrer, das war ich einmal. Stimmt. Aber auch ich habe
    mich geändert, schnelle Autos werde ich nicht mehr fahren. Nicht schön finde
    ich dass man mich immer wieder angreift: “ein Hotelier darf nicht mitreden”.
    So ist es nicht. auch ein Hotelier darf mitreden, auch Menschen die nicht
    mehr heilig -wahrscheinlich- gesprochen werden.
    Würde mich sehr freuen Sie persönlich kennen zu lernen. Vielleicht nächsten Montag um 20.00 Uhr in St. Martin?
    Erlaube mir Ihnen meine Handy-nr zu lassen, vielleicht ergibt sich’s. danke. 348 7036622

    Wünsche Ihnen eine schöne Zeit

    Mit freundlichen Grüßen

    michil costa

  3. Richard

    Habe heute die Straße besichtigt und vermessen. Der Eingriff ist gelinde gesagt brutal, die Breite geht von 3 m bis 4,5 m in den Kurven. Alle Bäume an beiden Straßenrändern bis zu einem Abstand von 5-6 m zur Straße sind gefällt worden. Vor zwei Jahren haben die Campiller ein Gipfelkreuz mit einem Transporter (Traktor) bis zum Plan dla Locia (wo jetzt die neue Straße endet) transportiert. Also war der alte Weg Traktorfähig.
    Warum mußte man diese LKW-Straße bauen? Es kann sich nur um Spekulation handeln. Was hat man in Amtersasc vor??
    Alle, die mitgewirkt haben (und die Nacht- und Nebelaktion des Landes vertuscht haben) sollen sich schämen. Die Natur ist auf brutalster Weise vergewaltigt worden!!!!

  4. frontal 2010

    wenn es sich um Privateigentum handelt, soll der Bauer selbst zahlen.
    Tut er aber nicht. Den größten Teil des Projekts zahlen wir Steuerzahler, also haben wir sehr wohl das Recht uns einzumischen.

    Unter den Tisch gefallen ist bisher ein Aspekt:
    die Forstwache hat sich sehr für diesen Weg engagiert.
    Ein Herr der Forstwache, Monsieur Florian Sottara, ist auch Nutznießer der Straße weil er zu Vijinanza da Pescol gehört.

    Also: die Herren der Forstwache setzen sich ein, damit ein Herr der Forstwache den Weg in den Wald von uns bezahlt gekommt.

    Süditalien? Nein, Südtirol

  5. marcello cominetti

    L’ignoranza fa vivere bene, convinti di essere nel giusto per mancanza di conoscenza che vada oltre pochi cm. dal proprio naso. E’ facile essere filosofi quando l’occasione ti viene regalata. Chi ragiona su più vasta scala, vive peggio perché appunto si pone dei “perché” adeguati alla realtà temporale in cui vive e magari si mette a pensare a quello che può essere giusto o sbagliato su scale ampie. Che vanno oltre la propria ristretta valle. Perché il mondo è, per la più parte, tutto quello che vi sta fuori.
    L’errore più grande poi è quello di credere nei pareri di personaggi famosi, che il montanaro medio, in questo caso, vede come oracoli solo perché la sanno lunga mentre la dicono in TV o la scrivono su qualche libro insulso ad uso ornamentale di librerie imposte dall’arredatore di turno. Basta guardare Messner! Che triste averlo a suo tempo giustamente elevato a esempio come alpinista (sono anch’io un alpinista!)per ritrovarcelo mal’invecchiato e incapace a defilarsi sobriamente come conviene ai veri grandi. Ma avete visto come si parla addosso? Soffre di incontinenza senile della parola, secondo me.
    Ognuno creda al proprio cuore. Pianga il colpo a tradimento della logica di Antersasc e similia, e faccia qualcosa a modo suo, se crede, ma non rimetta a nessuno i suoi dubbi. Se li tenga stretti se ce li ha e non gli sciupi annegandoli al bar assieme ai risultati di calcio. E’ il dubbio che fa andare sempre un po’ più avanti. Con la certezza si sta lì dove si è già. Non si progredisce.
    Confrontiamoci con chi siede più volentieri su un escavatore o su una poltrona in pelle nera di fondovalle, che su un prato e aspettiamo sulla riva del fiume che la corrente trasporti il suo cadavere. Se mai morirà. Altrimenti andiamoci tutti insieme sui prati a riempirci gli occhi e i polmoni di bellezza. Nessuno sarà triste.
    Ci vediamo lunedì!

  6. angelo

    ricordiamoci di essere anche noi NATURA.
    non ci possiamo ferire da soli…se tu senti il CUORE che batte assieme al TUTTO, capisci che sei ANIMA COSMICA…

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